50:50-Fusion von Fiat und Peugeot jetzt offiziell abgeschlossen

Offiziell: Die Fusion der beiden Autogiganten wird am 16. Januar 2021 wirksam.

Die Fusion von Groupe PSA und FCA ist abgeschlossen und macht das Unternehmen zum weltweit viertgrößten Hersteller nach Umsatz. Carlos Tavares, ehemaliger Leiter von PSA, wird das neu gegründete Unternehmen als CEO leiten, wobei weitere Führungspositionen in den kommenden Tagen bestätigt werden.

Der Name Stellantis kommt vom lateinischen „stello“, was „mit den Sternen glänzen“ bedeutet. Nach den neuesten Verkaufsdaten liegt die Jahresproduktion von Stellantis bei 8,7 Millionen Einheiten und wird damit nur noch vom Volkswagen-Konzern, Toyota und der Renault-Nissan-Allianz übertroffen. Das neu fusionierte Unternehmen wird mit einem Jahresumsatz von 170 Mrd. € (144,3 Mrd. £) auch zum drittgrößten Hersteller der Welt nach Umsatz.

Die Fusion scheint für beide Parteien vorteilhaft zu sein. PSA kann auf den US-Markt zugreifen und FCA kann die neueste (und elektrifizierte) Fahrzeugplattform von PSA nutzen. Möglicherweise befinden sich auch andere Möglichkeiten in der Entwicklung, wie autonomes Fahren und vernetzte Fahrzeugprojekte.

Das Eigentum an dem kombinierten Unternehmen wird 50/50 zwischen den Aktionären von PSA und FCA aufgeteilt. Investoren der ersten Marke erhalten eine Dividende von 5,5 Mrd. € (4,7 Mrd. £) und die Aktionäre der letzteren Marke erhalten 3 Mrd. € (2,6 Mrd. £) an Dividenden.

PSA: Eintritt in den US-Markt

Tavares sagte, die Fusion könnte die Pläne von PSA stören, in den nordamerikanischen Markt einzutreten. „Wir sehen die Stärke von FCA in Nordamerika als herausragend an und wir haben 12 Monate Zeit, um darüber nachzudenken [während der Fusionsprozess abgeschlossen wird].“

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